Blog-Start – Schritt 5 – Grundeinstellungen in WordPress

Im 5. Teil der Blog-Start Serie handelt es um die benötigten Einstellungen, die du sofort nach der Installation von WordPress vornehmen solltest.

Nachdem du WordPress neu installiert und aufgebaut hast, kannst du grundsätzlich zwar loslegen mit dem Bloggen anfangen. Doch WordPress bietet eine ganze Reihe von Einstellungen, die du noch vor dem ersten Post einpassen solltest.

Das hat diverse Gründe, wie etwa die höhere Sicherheit oder eine viel bessere Suchmaschinen-Optimierung.

WordPress Grundeinstellungen

Ich werde hier nun Schrittweise die Einstellungen durchlaufen, die ich für nötig halte und auch erkläre, was du dabei einstellen kannst und warum du es tun solltest.

Viele Einstellmöglichkeiten sind unter dem Punkt „Einstellungen“ auf der linken Seite angegeben.

Ich werde nun diverse Unterpunkte durchlaufen.

Allgemein

Nun gibt es hier 3 Dinge, die du eventuell einstellen solltest.

Aber das erste ist dein „Slogan“. Diesem solltest du nach der Installation noch immer einen Standard-Text einfügen.  Gibst du deinem Blog einen passenden Slogan, der ebenfalls 1-2 wichtige Keywörter enthält. Der Slogan sollte eventuell nicht zu lang sein.

Als zweite Einstellung auf dieser Seite ist der Stichpunkt „Mitgliedschaft“. Stell dir sicher, dass es hier keinen Haken hat, weil es ansonsten den Lesern von deinem Blog ermöglicht wird, sich zu registrieren und Dinge zu machen, die du eventuell nicht willst.

Als Dritte einstellung ist es nötig zu checken, ob die „Zeitzone“ passt. Dabei kannst du auch direkt die Uhrzeit aussuchen, ganz egal eine Stadt, die bei dir in der Nähe liegt. Für unsere Deutschen Blogger wäre es in diesem Fall Berlin. Wenn die Zeitzone gefälscht oder unecht eingestellt ist, dann erscheinen deine Blog-Posts eventuell zu einem falschen Zeitpunkt.

Schreiben

Hier gibt es auch 3 Dinge, die du dir ansehen solltest.

Du kannst hier die Standard-Kategorie für deinen Artikel bestimmen. Lege also zuerst die bedeutendsten Kategorien für deinen Blog an (bei dem Punkt „Artikel“), wähle dann die Kategorie aus, in der die Anzahl der Artikel fallen werden (z.B. News).

Im weiteren kannst du hier die XML-RPC-Schnittstelle aktivieren. Wenn du ein Desktop-Blog-Tool verwendest oder zum Beispiel von deinem IPhone aus bloggen willst, solltest du diese Schnittstelle aktivieren.

Ganz weiter unten, ist auf dem Screenshot nicht zu sehen, gibt es noch ein Feld für die Ping-Services? Da sind standardgemäß zwei URLs drin. Es gibt außerdem noch diverse Ping-Services, die sich evtl.  noch lohn, hier eingetragen zu werden. Mehr dazu findest du im Newsletter-Archiv meines Traffic-Newsletters (Ausgabe vom 06.04.2009).

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Lesen

Lesen

In dem Bereich Lesen sind besonders die Einstellungen für den RSS-Feed faszinierend.

Doch fangen wir jetzt erstmal oben an. Du kannst nun aussuchen, ob du auf der Startseite deinen letzten X-Beliebigen Artikel chronologisch anzeigen  oder eine statische Seite haben willst. Im Normalfall bleibt es bei der ersten Option.

du kannst auch einstellen, wie viele Artikel in deinem News-Feed angezeigt werden sollen. Ich liebe es, wenn es diverse Artikel sind und nicht die letzten 10.

Blog-Start – Schritt 5 – Grundeinstellungen und WordPress - Außerdem kannst du hier einstellen, ob es komplette Artikel im Feed erscheinen sollen oder nur ein wählerisch angegebener Kurztext. Full-Feeds sind sehr beliebt, besitzen  aber ebenfalls den einen oder anderen Nachteil. (Hinweis: Hier stelle ich in einem Folge-Artikel ein Plugin vor, welches diverse Einstellungs-Möglichkeiten genehmigt.)

Diskussion

In dem Bereich Diskussion handelt es sich vor allem um die Kommentare von diversen Usern und das Eindämmen von Spam.

Hier sind überhaupt alle Einstellung nötig und du solltest dir genau überlegen, was du auswählst. Denn davon hängt außerdem ab, wie deine tägliche Arbeit mit deinem eigenen Blog abläuft. Aber ebenfalls SEO-Entscheidungen werden hier bereits getroffen.

Die ersten Bereiche sollten aktiv bleiben, da Kommentare und extra Trackbacks nötig für die Vermarktung von deinem eigenen Blog sind.

Im nächsten Bereich kannst du eineinfügen, unter welchen Voraussetzungen die Leser kommentieren können und wie die Kommentare angegeben werden. Du solltest nach deren eMail-Adresse und auch den Namen abfragen. ausserdem kannst du hier auch einstellen, dass ältere Artikel (x Tage) nicht mehr beantwortet werden können. Oft werden ältere Artikel nur noch von Spam-Bots mit Bemerkungen bedacht. Du kannst somit aber auch deine Leser verärgern.

Im anschließenden Bereich ist nötig, da WordPress diverse über neue Artikel und noch nicht freigegebene Artikel aufklärt. Ich benutze diesen Service, da ich sonst Spam-Kommentare erkennen könnte bzw. neue Kommentare erst viel zu spät freischalten würde.

Der vierte Bereich ist dann die Ermessenssache. Ich habe es so eingegliedert, dass der erste Kommentar von einem Leser jedesmal moderiert werden muss.

Privatsphäre

Privatsphäre

Hier musst du den ersten Punkt angewählen, weil ansonsten der Google Bot und auch diverse Suchmaschinen-Crawler, nicht in deinen eigenen Blog Zugriff haben. Dann kannst du selbstverständlich auch nicht in den Suchmaschinen-Ergebnissen erscheinen.

Permalinks

Permalinks

Es ist kontrovers, ob Permalinks für eine wesentlich bessere Suchmaschinen-position sorgen oder nicht. Aber es schädigt auf keinem Fall.

Diese Permalinks erneuern die Artikel-Nummer in der URL einschließlich Titel von deinem Artikel.

Aus „www.url.de/?p=123“ wird z.B. „www.url.de/2011/09/31/sample-post/“.

So ein Permalink-URL ist nicht nur für die Besucher bestens übersichtlich, sondern sie beinhaltet auch nötige Keywords. Darum solltest du Permalinks auch aktivieren. Ich benutze insgesamt die Option „Tag und Name“.

WordPress probiert diese Permalink-Einstellungen automatisiert die „.htaccess“ Datei einzufügen. Wenn dieses im Hauptverzeichnis des Blogs nicht vorhanden oder schreibgeschützt ist, musst du diesen Code (der steht weiter unten und ist auf diesem Screenshot nicht zu sehen) manuell in eine normale Text-Datei mit diesem Namen „.htaccess“ einfügen.

weitere wichtige Einstellungen

Es gibt noch diverse Einstellungen, die du nach der Installation vornehmen solltest und auch müsstest.

admin-User entfernen

Wordpress Benutzer

Standardgemäß legt WordPress einen Benutzer „admin“ an. Dieser besitzt alle Rechte. Die Problematik ist nur, dass Hacker das wissen und „nur“ noch das Passwort aufspüren müssen.

Darum solltest du dir als erstes einen ganz neuen Usernamen mit Admin-istratorrechten zulegen. Den solltest du als Benutzernamen etwas diverses als „admin“ angeben und bitte auch ein sehr schweres Passwort vergeben.

Dann loggst du dich als dieser neuer User an und löscht den anderen User „admin“. Damit hast du schon viel zum Schutz von deinem Blog getan.

WYSIWYG-Editor

Wordpress Profil

Das ist reine Geschmackssache. Viele haben den WYSIWYG-Editor gern, ich hasse ihn aber.

Am besten du probierst es mal aus und erfasst einen neuen Artikel. Wenn du vielmehr Kontrolle darüber haben möchtest, wie du dein Artikel formatierst, dann kannst du das unter „Benutzer -> Dein Profil“ ein Häkchen beim Punkt „Visuelle Editor“ setzen.

hiermit wird standardgemäß der WYSIWYG-Editor deaktiviert.

Akismet – Registrierung

Akismet wird so mit jeder WordPress-Installation mitgebracht und ich finde, dass Plugin arbeitet Super.

Ausserdem musst du noch einen Code einfügen und diesen erhälst du auf dieser WordPress-Website.Registriere dich dort und wähle ganz unten „Bitte nur einen Benutzernamen“ aus. Dann wird dir der „WordPress.com-API-Schlüssel“ angezeigt, den du bei den Akismet-Einstellungen (unter „Plugins -> Akismet-Konfiguration“) in deinem Blog einfügen musst.

Denn dann ist dein Blog vor Spam gesichert.

Kategorien

Diverse neue Blogs machen den Fehler und bloggen ganz drauf los. Bei diversen neuen Artikel werden dann diverse neue Kategorien erfunden. Auf Dauer hast du eine undurchsehbare Anzahl von den Kategorien.

Darum solltest du dir vorher die nötigsten Kategorien einfallen lassen und diese schon zum Punkt „Artikel -> Kategorien“ einfügen. Das bringt dir mehr Klarheit und Übersicht in deinem neuen Blog.

Diverse Einstellungen in deinem Blog werden durch diverse Plugins vorgenommen, die ich in einem der weiteren Artikel dieser Serie veröffentlichen werde.

Hier unten kannst du mir schreiben, welche plugins du für deine Webseite/Blog nutzt.

fevzi.gurer

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