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Blog-Start – Schritt 4 – Installation von WordPress

Nach den 1. paar Schritten  geht es nun zu der Installation von deinem WordPress-Blog.

Wie ich bereits im Artikel „Blog-Hosting-Service nutzen oder selber hosten?“ erwähnt habe, spricht es am meisten dafür, dass du deinen Blog selber auf einem Webspace hostest.

Gerade professionierte Blogger haben alles unter Kontrolle und WordPress ist inzwischen sehr leicht zu pflegen.

Also hier findest du nun die (gründliche) Anleitung zu der Installation von deinem neuen WordPress-Blog.

WordPress herunterladen

Als Erstes führt es dich zur WordPress-Deutschland Homepage. Dort findest du immer die aktuelle Version von WordPress vom Download.

Klicke einfach auf das große blaue „.zip“ und dann speicherst du diese Datei auf deiner Festplatte.

Du kannst dir WordPress auch von der Original-Site downloaden, aber da ist die deutsche Sprachdatei nicht dabei. Aber bei der deutschen Version ist die schon dabei.

Nachher findest du auf wordpress-deutschland.org ebenfalls die Updates zu WordPress, aber das ist uns erstmal egal.

Das Webhosting vorbereiten

Als zweites solltest du das eigene Webhosting-Paket anlernen.

Dabei solltest du erst einmal einbehalten, ob die Voraussetzungen für einen neuen WordPress-Blog generell erfüllt sind.

PHP 4.3 und MySQL 4.0 übergehen wenigstens für WordPress benötigt. PHP 5 und MySQL 5 klappen selbstverständlich auch.

Datenbank

Selbstverständlich benötigtWordPress eine Datenbank.

Darum gehst du jetzt in die Verwaltungsansicht von deinem Webhosting-Paketes. Das ist selbstverständlich bei jedem Anbieter anders.

Bei All-Inkl.com *, dem Hoster,ist z.B. auf der linken Seite in der Navigation u.a. der Punkt „Datenbank“.

Wenn du dadrauf klickst, siehst du schon die vorhandenen Datenbanken und du kannst dementsprechend auch deine neue Datenbanken anlegen. Bei diversen Hosting-Anbietern wird dein Benutzername und dein Passwort für die neue Datenbank maschinell vergeben, bei den anderen kannst du selber wählen (dann solltest du aber auch komplizierte/nicht zu erratene Wörter verwenden).

Auf alle fälle solltest du dir die Zugangsdaten zu der neuen Datenbank  ebenfalls notieren. Das sind der Datenbankname, der Datenbank-Benutzername und auch das Passwort.

Ausserdem brauchst du den Datenbankhostname. Das meistens „localhost“, bei diversen Anbietern aber auch eine diverse URL (z.B. mysql.domain.de). Diese Angaben dazu findest du oft in den FAQ des Hosters.

FTP Programm

Als nächstes brauchst du ebenfalls noch ein FTP-Programm, um die WordPress-Dateien auf den Server hochzuladen.

Es gibt selbstverständlich auch diverse Alternativen. Gut klappt es zum Beispiel FileZilla. Und das Programm ist auch kostenlos.

Da selbstverständlich nicht alle Unbefugten irgendwelche Dateien auf deinen Webspace hochladen sollten, brauchst du für den FTP-Upload ebenfalls noch einen Benutzernamen, ein Passwort und eine FTP-Adresse. Als letztes ist oft deine  normale Domain von deiner Website, also Bsp. www.euredomain.de.

Benutzernamen und Passwort für FTP erfindest du generell auch in der Verwaltungsansicht von deinem Hosting-Accounts. Bei All-Inkl.com sind die beiden Angaben bei dem Menupunkt „FTP“.

Upload

jetzt kannst du die WordPress-Dateien auf deinem eigenen Webspace uploaden.

Dafür musst du die gedownloadete WordPress-Datei zuerst entpacken. Windows liefert dir einen Zip-Entpacker von Hause aus bereits mit. Also  ganz easy Rechtsklick und auf „entpacken“.

Durch das Entpacken entstandene Ordner „wordpress“ zeigt sich eine Datei mit dem Namen „wp-config-sample.php“

Dieses nennst du aber bitte um in „wp-config.php“. Also entferne einfach das „-sample“ aus dem Dateinamen.

Anschließend öffnest du die „wp-config.php“-Datei mitsamt dem Windows Text-Editor. Nun musst du deine Datenbank-Daten, die du dir eben vermerkt hast, einfügen.

Folgliche Zeilen musst du nun anpassen:

define('DB_NAME', 'putyourdbnamehere');
define('DB_USER', 'usernamehere');
define('DB_PASSWORD', 'yourpasswordhere');
define('DB_HOST', 'localhost');

In die erste Zeile fügst du nun statt „putyourdbnamehere“ deinen eigenen Datenbanknamen ein.

In die zweite Zeile fügst du „usernamehere“ mit deinem eigenen Datenbank-Benutzernamen ein.

In die dritte Zeile muss das Datenbank-Passwort rein (statt „yourpasswordhere“).

In der vierten Zeile kommt wird meist „localhost“ eingefügt. Bei diversen Anbietern aber wie schon erwähnt eine diverse Datenbankhost-URL.

Wenn du diese Daten richtig eingegibst (Es ist wichtig, dass du die Angaben genau so eingibst, wie diese bei der Erschaffung der Datenbank erschafft wurden. Also du musst auch auf Groß- und Kleinschreibung achten.), denn dann speicherst du die Datei und es gehst somit zum Upload.

Dabei solltest du das FTP-Programm gestartet haben und fügst dann dort deine FTP-Daten ein (FTP-Benutzername, FTP-Passwort sowie die FTP-URL).

Jetzt lädst du den gesamten Inhalt von dem Ordner „wordpress“ gesamt auf deinem eigenen Webspace hoch.

Lass dir bitte vorher einfallen, ob du deinen Blog direkt im Verzeichnis von deiner Domain einfügen willst (Blog ist also aufrufen unter www.domain.de) oder ob du deinen Blog in einem Unterverzeichnis einfügen willst (z.B. www.domain.de/blog/). Das kannst du alles selber bestimmen.

Zuletzt musst du das Unterverzeichnis erst anlegen und den Content von dem Ordner „wordpress“ da hineinladen.

Nun kann der Upload ein wenig dauern.

Installation

Wenn alle WordPress-Dateien hochgeladen, geht es nun an die Installation.

Dann holst du die Installations-Datei „install.php“ her. Dieses befindet sich natürlich im Odner „wp-admin“.

Wenn du WordPress direkt in das Domain-Verzeichnis hochgeladen hast, der Pfad lautet „www.deinedomain.de/wp-admin/install.php“.

Wenn du das ganze in ein Unterverzeichnis geuploadet hast, beispielsweise „www.deinedomain.de/unterverzeichnis/wp-admin/install.php“.

Du siehst am Anfang die Begrüßung.

Sofort dadrunter sind 2 Felder. Da fügst du deinen Blogtitel ein, also den Namen von deinem Blog. Das kannst du aber später ohne Probleme ändern.

Als nächstes fügst du deine eMail-Adresse ein.

Dazu machst du bitte ein Haken „Ich möchte, dass mein Blog in den Suchmaschinen wie Google oder Technorati auftaucht.“. Sonst wird dein  neuer Blog keineswegs bei Google auftauchen.

Als nächstes klickst du auf den Button „WordPress installieren“.

Wenn alles geklappt hat, erscheint dieser Bildschirm.

Da ist dann auch dein Zugangspasswort für deinen Blog vorhanden, welches du dir natürlich notieren solltest. Selbstverständlich ist es hier wichtig, dass du dein Passwort genau so notierst, wie es dort angegeben ist (z.B. Groß- und Kleinschreibung).

Jetzt klickst du auf den erscheinenden Button „Anmelden“.

Nun erscheint der gewöhnliche Anmeldebildschirm von WordPress.

Nun gibst du hier als Benutzernamen „admin“ und das gerade von dir notierte Passwort ein. Damit du dich nicht immer wieder anmelden musst, kannst du auch ein Häkchen bei „Erinnere dich an mich“ setzen.

Auf jeden Fall solltest du das nur machen, wenn kein anderer unerlaubtes auf deinen Computer Zugreifen kann.

Wenn du dich nun anmelden willst, musst du auf den Button „Anmelden“ klicken und so gelangst du zum Admin deines WordPress-Blogs.

Hier ist die Installation nun auch schon beendet. Das ist schnell und easy.

Mögliche Probleme

Oft funktioniert die Installation von WordPress reibungslos. Solltest du jedoch eine Fehlermeldung angezeigt bekommen, mach dir keine Panik.

PHP-Fehler

Es wird ein komischer Code dargestellt. Zum Beispiel der Folgende:

<?php
define('WP_USE_THEMES', true);
require('./wp-blog-header.php');
?>

Das heißt größtenteils, dass dein Webspace kein PHP übernimmt. Gerade bei den billigen oder sogar kostenlosen Hosting-Paketen ist es so, dass PHP gar nicht inklusive ist. Das solltest du eventuell abklären und ggf. zu einem diversen Tarif mit PHP wechseln.

Datenbank-Fehler

Wenn du die Meldung „Error establishing Database Connection“ bekommst, kann das eventuell 2 Gründe haben.

Es könnte aber auch daran liegen, dass dabei keine Datenbank existiert. Dann hast du es eventuell vergessen, die Datenbank anzulegen (siehe oben) oder dass dein Webhosting-Paket gar keine Datenbank enthält.

Als nächstes könnte es auch an der fehlerhaften Datenbank-Zugangsdaten liegen. Das heißt, dass du in der „wp-config“-Datei die unkorrekten Daten  stehen hast oder zum Beispiel ein Leerzeichen mehr oder ähnliche Sachen. Bitte überprüfe dies nochmal.

So geht es weiter

Im kommenden Artikel der Blog-Start Serie handelt es sich um die Einstellungen deines neu installierten Blogs. Was solltest du also direkt nach der Installation abändern und einfügen?

Denn ehe du deinen ersten Post veröffentlichst solltest du diverses einzustellen.

Bis denn.

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