Blog-Start – Schritt 3 – Inhaltsplanung

Blog-Start – Schritt 3 – Inhaltsplanung

Blog-Start – Schritt 3 – Inhaltsplanung - Nachdem das Thema des neuen Blogs festgelegt ist. Da wir uns auch die exakte Domain gespeichert haben, geht es jetzt an die inhaltliche Planung.

Bevor ich meinen eigenen Blog installiere oder anfange. Da lasse ich mir schon mal genau was einfallen, worüber ich genau schreiben will. Eine exakte Inhaltsplanung befreit die Pflege von einem Blog sehr. Ganz besonders in der ersten Zeit, aber auch in der kommenden Zeit.

Darum handelt es sich im heutigen dritten Teil der Blog-Start Serie um die Inhaltsplanung für deinen eigenen Blog.

[In diesem Link findest du die komplette Übersichtsseite mit diversen Artikeln der Blog-Start-Serie]

Kleiner Tipp: Im Gastartikel von Lennart Prange geht es um ein gleiches Thema. Allerdings handelt es sich dort mehr um die Schreiborganisation der schon länger existierender Blogs. Im heutigen Artikel widme ich mich der Inhaltsplanung von den neuen Blogs.

Warum sollte ich die Inhalte planen?

Es gibt ja jedes Mal Blogger, die spontan drauf los schreiben wollen. Selbstverständlich heißt dies jetzt nicht, dass diese spontan scheitern können. Aber es ist meiner Meinung nach sehr nützlich, dass du dir vorher einen  richtigen Inhaltsplan zurecht legst.

Das liegt aber auch daran, dass der anfängliche Enthusiasmus auf Dauer nachlässt. Desgleichen machen diverse Blogger den Irrtum. Sie erfassen eben die unkorrekten Artikel zur unrichtigen Zeit in der unkorrekten Menge.

Wie erwähnt, es existiert kein Patentrezept. Alle sollten sich dem hier in diesem Artikel erfassten Tipps testen. Und nur die für sich anwenden, die auch funktionieren.

Aber es existieren Best Practices, die sich natürlich in der Praxis erprobt haben. Die möchte ich dir hier wiedergeben.

Welche Inhalte eignen sich für neue Blogs?

Blog-Start – Schritt 3 – Inhaltsplanung - Kannst du diese Frage allgemein beantworten? Bestimmt nicht.

Dazu sind diese Blogs oder ihre Leser zu verschieden. Aber es sind immer Post-Typen vorhanden, die besser arbeiten im Gegensatz anderen.

Meiner Meinung nach besteht eine ausgezeichnete Inhaltsmischung zu langen Artikeln. Oder zu zahlreichen kürzeren Artikel. Der Vorteil ist, dass du mit den langen oder gründlichen Artikeln die Kompetenz demonstrierst. Diese Artikel immer wieder auch diverse Backlinks mit sich liefern.

Kürzere Artikel sind dazu rapide geschrieben. Diese kümmern sich für die Masse an Artikeln, die einfach zu wichtig für dich sind, um Traffic zu bekommen.

Außerdem sollten die kurzen Artikel ebenfalls ihren eigenen Stil besitzen. Also nicht einfach den Content von diversen Seiten wiederkauen.

Solche Post-Typen kommen oft phantastisch bei Lesern an. Diese sollten ebenfalls in einem neuen erstellten Blog nicht fehlen:

Wiederkehrende Posts

sind in aus meiner Sicht ein notwendiges Instrument, welche nur von viel zu wenigen Bloggern genutzt werden. So könntest du jede Woche über attraktive Links, Plugins, Bücher, Software, Fotos usw. einen diversen Artikel erfassen. Der Vorteil ist, dass sich solche Art von wieder-kehrenden Artikel von Ausdrucksweise sehr ähnlich sind. Du diese sehr schnell schreibst. Außerdem lieben es Leser, wenn diese sich auf wieder-kehrende Informationen zu einem Thema erfreuen können.

Produkt-Reviews

sind auch ganz easy zu erfassen. Aber haben dazu den Vorteil, dass du die betreffenden Hersteller oder Firmen aufmerksam machen kannst. Also ebenfalls Reviews von diversen Websites oder Blogs sind eine ausgezeichnete Idee, wenn es sich zum Thema eignet.

Listenartikel

sind jedes Mal gut. aber statt zu viel Fließtext zu erfassen, solltest du die bedeutendsten Punkte in die Listen zusammenfassen. Außerdem machen diverse Blogger auch den Missgeschick, dass diese endlose lange Liste aufbauen. Als Ersatz könntest du diverse Listenpunkte in den einzelnen Artikel ablisten. Also, das liefert im Ganzen deutlich mehr.

Free Things

zusammenbringen . Kostenfreie eBooks, Freeware, Gutscheine etc. sind informativ für Leser. Ausserdem solltest du auch an dieser Stelle darauf aufpassen, dass es zum thema geeignet ist.

Interviews

sind für die neuen Blogs nicht so leicht zu kriegen. Aber oft sind die Interviewten verbunden, wenn du diese fragst und Leser gefallen Interviews.

News

sind jedes Mal gut, diese sollten aber einen eigenen Stil haben. Verbreite niemals Newsmeldungen weiter. Lasse deine eigenen Kenntnisse und Informationen fließen.

ToDos

Anweisungen sind Anwendungsorientierte Artikel, welche die Leser unmittelbar nachmachen können.

Erfahrungsberichte

Case Studies liefern einem Blog Profil. Informationen aus der Realität kommen auch oft sehr gut an.

Pillar-Posts

sind ausführliche Artikel, die ein spezielles Thema ausführlich behandeln. Dabei zeigst du deine Themen-Kompetenz. Solche Artikel bilden oft das Rückgrad von einem Blogs.

Welche Inhalte eignen sich für deinen Blog?

Blog-Start – Schritt 3 – Inhaltsplanung - Das ist natürlich schön zu wissen, was in der Regel für Content bei Blog-Lesern gut anzukommen. Aber das sagt noch nicht viel darüber aus. Welche Post-Typen für deinen eigenen Blog abstrakt wären.

Dabei solltest du suchen und auffinden, was die eigenen Leser lesen wollen. Nun hast du aber das Problem, dass dein Blog noch gar nicht eröffnet ist. Da du deine eigenen Leser auf keinem Fall fragen kannst.

Wichtig ist hier nochmal zu erwähnen, dass es bei der Suche hierbei nicht um konkrete Themen, sondern dass es sich um Post-Typen handelt.

Darum solltestt du auf die folgende Art recherchieren:

Bei der Suche nach beliebtem Inhalt solltest du aber jedes Mal in einem Thema bleiben. Es gibt diverse Blogs. Diese probieren mit Erwachsenen- oder Boulevard-Themen Besucher zu erregen, damit aber die Verlässlichkeit von ihrem Blog zerstört.

Das sollte übrigens auch dafür geltend sein, wenn du nach aktuellen Trends bei Google suchst.

Die Inhaltsplanung

Nach der Suche handelt es nun darum, dass du deinen eigenen Inhaltsplan aufstellen solltest. Das heißt jetzt nicht, dass du konkrete Artikel schon planen sollst. Sondern es geht hier erstmal nur darum, dass du deinen wöchentlichen Plan aufstellen solltest. Welche Post-Typen du wann schreiben willst.

Das solltest du in die kommenden Fragestellungen beantworten:

Wie lange habe ich in der Woche Zeit zum Bloggen?  

Wann könnte ich über Content bestimmen?

Welche Tage in der Woche sind sehr gut passend zum Schreiben, welche Tage überhaupt nicht?  

Das könnte für deinen eigenen neuen Blog bei WordPress z.B. folgendermaßen aussehen:

Montag:

Die Vorstellung für ein neues oder besseres Plugin (diese Serie wiederkehrt Wöchentlich) + ein kleiner Artikel zu den aktuellen WordPress-Themen

Dienstag:

Ein Pillar-Artikel (ein langer Expertenartikel bei wechselnden Themen)

Mittwoch:

Frei

Donnerstag:

Ein kurzer Artikel zu aktuellen WordPress-Themen + Umfrage ausbreiten oder neue einfügen.

Freitag:

Links von der Woche eintragen (diese Serie wiederkehrt Wöchentlich)

Samstag:

Frei

Sonntag:

Artikel-Ideen für die nächste Woche aufsammeln

Das sieht jetzt für den einige sehr langweilig oder starr aus. Aber das ist es nicht. Denn solch eine Wochenplanung ist nur ein Aufbau.

Selbstverständlich wirst du jedes Mal erneut aus diversen Gründen von diesem Plan abkommen. Entweder, weil es ganz Augenblicklich eine Nachricht entwickelt. Oder weil man es mal nicht kann. Das ist in Ordnung. Oder auch so gewollt.

Der erstellte Inhaltsplan sollte dich nur leiten. Also dir die Sicherheit geben. Denn einer der dauernde Gründe, warum ein Blogger nicht mehr bloggen bzw. in eine Kreativitätskrise geraten will ist, dass diese schon am Montag vor einem inhaltslosen Blatt Papier (bzw. leerem Monitor) sitzt.

Darum hat es mir oder auch anderen solch ein Inhaltsgerüst definitiv sehr geholfen.  Wenn man irgendwann Änderungen dabei vornimmt, ist das selbstverständlich ebenfalls in Ordnung. Also auch so gewollt.

Zum Schluss musst du aber für dich checken, ob das klappt oder nicht. Es gibt natürlich Charaktere, die hiermit überhaupt nicht klar kommen. Es sollte dir aber helfen, dass du so ein Blog-Rhythmus für jede Woche entwickelst.

Fazit

Es heißt jetzt nicht, dass ein Plan nicht zwangsläufig ein starres Korsett ist. Ein Plan kann sehr nützlich sein, dass du deinen Blog-Rhythmus bekommst. Damit kannst du auch 2 Fliegen mit nur einer einzigen Klappe schlägst.

Als erstes fällt es dir so viel leichter, dass du dich öfters um den Content sorgst.

Als zweites bekommen deine Leser ständig neuen Lesestoff. Das ist das wichtige, um Stammleser zu generieren.

fevzi.gurer

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