fgomarketing.com-cover

Blog-Start – Schritt 2 – Blognamen- und Domainwahl

Nachdem wir in dem ersten Artikel der „Blog-Start“-Serie die nötigen Vorarbeiten und Planungen gemacht haben, geht es jetzt zu den praxisbezogenen Schritten bei der Erschaffung deines neuen Blogs.

Sehr bedeutungsvoll und gleich zu Beginn ist es notwendig, eine Domain für deinen eigenen Blog zu wählen.

Dieses solltest du gut überlegen, weil es doch eines der relevantesten Aushängeschilder für deinen eigenen neuen Blog.

Im heutigen Artikel gehe ich auf die Kollektion einer passenden Domain und zeige dir auch, auf was du achten solltest.

[In diesem Link findest du die komplette Übersichtsseite mit diversen Artikeln der Blog-Start-Serie]

Warum ist die Wahl der Domain so wichtig?

Als erstes eine ausgezeichnete oder minderwertige Nachricht an dich, möglicherweise wie du es sehen möchtest. Es existiert keine ideale Domain, nach der du bis zur Verzweiflung suchen musst.

Hätte „fgomarketing.com“ auch mit einer diversen Domain Erfolg gehabt?

Bestimmt.

Würde „fgomarketing.com“ mit einer diversen Domainen Erfolg haben?

Bestimmt nicht.

Die Wahl an einer Domain ist aber nicht die Recherche nach der exakten Domain, andererseits nach einer bequemen Domain. Immer wieder wirst du diverse Varianten für deine Domain zur Wahl haben, die jede Vor- und Nachteile besitzen. Also keine Angst.

Zu der Fragestellung „Warum ist die auswahl der Domain so bedeutend?“ Folgende Erklärungen:

  • Die Domain von deinem Blog bringt die Message/ oder das Thema von dem Blog, bevor jemand deinen eigenen Blog betritt.
  • Auch wenn der Domainname bisher von großer Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung war, so solltest du den Domainnamen auch mithilfe der SEO-Kriterien aussuchen.
  • Der Domainname ist abgesehen von dem eigentlichen Blognamen das, was im Gedächtnis der Leute bleibt. Damit wirst du bekannt.
  • Die Blog-Domain sollte auch offline arbeiten und sich Beispielsweise auf einer erstellten Visitenkarte gut tun.
  • Ausserdem solltest du dir aus solchen Gründen exakt überlegen, wie deine eigene Domainname sein sollte.

  • Aber wie ist es zum Verhältnis mit dem Blognamen und deiner Domain?

  • Blogname und Domain

    Einige werden sich nun eventuell jetzt fragen, wo da die Differenz wohl ist. Genau so sehe ich es im Prinzip auch.

    Der Blogname (z.B. „fgomarketing.com“ ) und der Domainname („fgomarketing.com“) an dieser Stelle sollten beide miteinander gleichliegen. Das erleichtert das Erinnern von der Domain und sorgt so dazu, dass bedeutende Keywords in deiner Domain und auf deinem Blog oftmals vorkommen.

    Das Thema von deinem Blog sollte sich üblicherweise im Blogname und im Domainname reflektieren. Das ist ein anderer Grund, warum es gut ist, dass du deinen Blog auf ein spezielles Thema zu abzuschließen. Im Idealen Fall sind Blogname, Domain und auch der Content ein gewaltiges Ganzes und wird auch als angenommene Informationsquelle zu diesem Thema anerkannt.

    Wenn du den Blognamen und die Domain unterschiedlich benennen würdest (weil du Beispielsweise in die Domain noch 1 oder 2 wichtige Keywords reinstecken willst), dann bringt das die Besucher eher durcheinander und es bekümmert sich für ein etwas ungerades Bild.

    Es ist eben schon wichtig einen passenden Blognamen zu recherchieren, der auch als eigene Domain arbeitet, oder aber auch umgekehrt.

    Wahl der TLD

    Eine bedeutende Entscheidung bei der Wahl einer Domain ist die Wahl der TLD,  von dem Top Level Domain. Damit ist die Endungen der Domains gemeint, wie Beispielsweise .de, .com oder .eu.

    Tatsächlich gibt es hier keine klaren und vor allem endgültig verlässliche Aussagen, welche die Auswirkungen für andere TLDs haben.

    Allgemein gilt der Tipp, dass du deinen eigenen Server auch in dem Land lassen solltest, von der du die TLD verwendest. Wenn du also eine Domain mit der Endung .de hast, solltest du den Server bestenfalls auch in Deutschland stehen lassen.

    Selbstverständlich ist tatsächlich die TLD kein K.O. Kriterium, aber es ist ein Faktor von diversen.

    Immer ist es auch so, dass die eigene Traumdomain zum Beispiel reserviert ist, wobei die Adresse mit der Endung .net aber zum Beispiel noch nicht reserviert  ist. Da solltest du genau abwägen, wie nötig dir die Adresse in dieser Form ist und ob du es dafür in Kauf nimmst, keine .de Endung zu nutzen.

    Ich rate dir also als deutscher Blogger in der Regel auch eine .de Domain zu anzuwenden.

    Die Wahl der Domain aus SEO-Sicht

    Früher konntest du mit der korrekten Domain auf die ersten Plätze in Google&Co. ranken. Zurzeit ist die Relevanz der Domain aus SEO-technischer Sicht sehr tief gesunken, aber als ein Faktor obwohl noch präsent.

    Vor kurzem hieß es noch, dass du die Wörter in der Domain mit einem „-“ trennen solltest, weil ansonsten die Suchmaschine Google die einzelnen Keywords nicht erkennt. Das ist zurzeit nicht mehr so relevant.

    Beispielsweise: Gehe ich bei der Auswahl einer Domain jedes Mal nach den kommenden Kriterien vor und habe dabei gute Erfahrungen gemacht:

    Deine Domain ist zwar auch aus der SEO-Sicht nicht bedeutungslos wie zu früheren Zeiten. Du solltest aber den SEO-Aspekt nicht missachten.

    Neue oder alte Domain?

    Viele Blogger registrieren sich an eine neue Domain. Aber warum schauen diese nicht, ob diese eine alte gebrauchte Domain hinbekommen können.

    Eine ältere Domain liefert dir diverse Vorteile, die du bedenken solltest. Im world wide Web gibt es heute nur noch Müll. Täglich entstehen diverse Websites und Google ist zurzeit sehr vorsichtig.

    Darum dauert es für neue Websites mit ihren neuen Domains auch eine ganze Weile, bis diese in der Suchmaschine Google oben gerankt werden. Diese Frist kann zum Beispiel eine bessere ältere Domain reduzieren. Wenn diese besser geführt ist und Faith bei Google hat, dann ist solch eine Domain Gold wertvoll.

    Bitte beachte die Backlinks, die eine ältere Domain schon besitzt und auch den wahrhaftigen Besuchertraffic, die du über die Backlinks generierst.

    Fatal ist aber, dass häufig nicht exakt die Domain zu erhalten ist, die du dir wünschst. Du musst hier dementsprechende Kompromisse eingehen und da zählt es bedenken, ob du deinen eigenen Blog-Namen für eine ältere Domain änderst oder doch lieber eine völlig neue Domain registrierst, die deinem Wunschnamen erfüllt.

    Auf fgomarketing.com im Internet habe ich zum Thema „alte Domains finden“ einen sehr detaillierten Artikel erfasst, der ebenfalls nützliche Tools ausdrückt.

    rechtliche Gesichtpunkte

    Nicht ganz bedeutungslos sind auch die rechtlichen Blickpunkte bei der Auswahl von deiner eigenen Domain. Da haben sich schon einige bestimmt schon Ärger oder zumindest Stress eingehandelt.

    Auf die unten aufgelisteten Punkte solltest du aus rechtlicher Sicht bei der Auswahl deiner eigenen Domain aufpassen:

    bestehende Marken, Namen von Dritten, Firmennamen etc.

    Es gibt nur Stress, wenn du nur deinen Namen in deiner Domain verwendest, an denen diverse Leute ihre Rechte haben. Selbstverständlich gibt es zum Beispiel Blogs, die „Google“ in der Domain haben, Beispielsweise der Googlewatchblog.de, aber oft ist es nicht zuraten . Wenn du Backlinks aufgebaust, dann tut schmerzt es, wenndu  deine Domain abgeben musst. Von den evtl. Strafen gar nicht drüberreden. Ich recherchiere dann oft in Google nach dem von mir bedachten Domainnamen und wenn da überhaupt nichts auftritt, dann bist du schon sehr sicher.

    keine Städtenamen oder KFZ-Kennzeichen

    Da hast du aber in der Regel Ärger. Wenn du ausserdem deinen Blog mit der Domain „Urlaub-in-Berlin.de“ registrierst, sollte evtl. nichts passieren können.
    KfZ-Kennzeichen solltest du aber allgemein auslassen.

    Tippfehler-Domains

    Auch das ist sehr berühmt. Ausserdem mahnen die Unternehmen jedesmal auch Tippfehler-Domains ab, so dass du mit „Mircosoft.de“ auch miserable Karten hast. Dazu eignen sich Tippfehler-Domains hin und wieder dazu, ein anscheinendes Branding aufzustellen und arbeiten nicht tatsächlich professionell..

    Du solltest also aus rechtlichem Blick sehr vorsichtig bei der Auswahl von deiner eigenen Domain sein. Du solltest lieber nochmal im Internet analysieren, ob es da nicht schon bestehende Rechte zu irgendwem gibt.

    Mit den Domains, die von generischen Begriffen existieren oder Kunstbegriffen, bist du oft auf der sicheren Seite.

    Schritt für Schritt zur eigenen Domain

    Zum Ende möchte ich die wichtigsten Punkte erwähnen, die du bei der Auswahl von deinem eigenen Blogdomain beachten solltest:

    Nachdenken

    Du solltest dir vorher exakt überlegen, was das Thema von deinem eigenen Blog sein sollte. Darauf sollte der Domainname aufgebaut sein.

    Ziele und Visionen

    Was für Ziele und Visionen gibt es in deinem eigenen Blog. Wenn du eine Marke etablieren willst, diversen Suchmaschinen-Traffic generieren usw. Die Zielgruppe spielt auch eine wichtige Rolle. Wenn du nur eine bestimmte Region erreichen willst, solltest du geografische Keywords in die Domain eintragen.

    SEO

    Aus der SEO-Sicht hast du selbstverständlich einiges zu beachten und man so solltest du die „besten“ Keywords auffinden.

    Usability

    Zum schluss sind es aber nur Menschen, die deinen Blog lesen wollen und für diese sollte der Name von deinem Blog und die Domain auch fabelhaft passend sein.

    alte Domain?

    Wenn du eine alte Domain verwenden würdest, die Google Trust besitzt?

    Verfügbarkeit

      Ist denn deine Wunsch-Domains überhaupt frei? Bringen diese Abwandlungen, z.B. mit Bindestrichen einiges? Hilft dir evtl. ein Domainname-Generator-Tool bei deiner Alternativ-Findung (z.B. Nameboy.com)?

    rechtlicher Check

    Ist der Domainname bedenkenlos oder kann es evtl. Stress geben?

    Domaininhaber

    Bitte stelle aber sicher, dass ihr selber als Domaininhaber registriert seid und nicht der Dienstleister oder der „Internetexperte“ aus dem Nachbareingang.

    Ich wünsche dir viel Vergnügen und auch viel Erfolg bei der Recherche nach der exakten Domain.

    Spread the love
    1414